Willkommen beim Freitags-Update, meinem Rückblick auf die vergangenen Tage. Heute mit schwerem Herzen.

Am Mittwochabend erreichte uns die Nachricht vom plötzlichen Tod von Rüdiger Erben. Für uns alle ist das unfassbar. Er wird uns in vielen Bereichen als Freund und Kollege fehlen. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau, seiner Mutter, seinen Söhnen und seinen Enkelkindern.
Rüdiger Erben hat über viele Jahre Verantwortung für Sachsen-Anhalt getragen. Als Landrat, als Innenstaatssekretär, als Abgeordneter im Landtag und als parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion. Diese Aufgaben prägten seinen Blick auf Politik. Er wusste, wie Staat funktioniert, wo Entscheidungen wirken und wo sie an Grenzen stoßen. Entsprechend klar und verlässlich war sein Handeln.
In der SPD-Fraktion war Rüdiger Erben eine prägende Persönlichkeit. Als parlamentarischer Geschäftsführer sorgte er für Struktur und Ordnung. Er hielt Dinge zusammen, ohne sie an sich zu ziehen. Viele Prozesse trugen seine Handschrift, ohne dass er sich selbst in den Vordergrund stellte.
Sein fachlicher Schwerpunkt lag auf der inneren Sicherheit. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Ehrenamt waren für ihn zentrale Säulen des Gemeinwesens. Er begegnete diesen Bereichen mit Respekt vor der täglichen Arbeit und mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein.
Als Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Sachsen-Anhalt setzte er sich für Erinnerung und Verantwortung ein. Geschichte ernst zu nehmen war für ihn Teil politischer Haltung.
Ich trauere um einen langjährigen Weggefährten. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.
Magdeburg, eine Stadt für alle!
Am vergangenen Samstag habe ich meinen Tag bei den Jusos begonnen, die am Kölner Platz eine Mahnwache gegen rechts organisiert hatten.
Gemeinsam haben wir ein klares Zeichen gesetzt: für Solidarität, für Zusammenhalt und für ein weltoffenes Magdeburg, in dem Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit keinen Platz haben.
Gute Arbeit fällt nicht vom Himmel – sie entsteht im Dialog.
Beim UPDATE Arbeit haben wir vorgestern im Moritzhof gemeinsam mit Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne, unserer Wahlkreiskandidatin Julia Brandt, Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen und engagierten Bürger:innen über die Zukunft der Arbeit in Sachsen-Anhalt diskutiert.
Im Mittelpunkt standen der demografische Wandel und der Fachkräftemangel – und die Frage, wie wir dem wirksam begegnen können. Deutlich wurde dabei auch der Mangel an gelebter Willkommenskultur. Denn Fachkräfte zu gewinnen heißt: offen sein, Strukturen schaffen, Ankommen ermöglichen.
Klar ist: Faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und Wertschätzung sind entscheidend – in Stadt und ländlichem Raum.
Danke für die offenen Worte, die Erfahrungen aus der Praxis und den ehrlichen Austausch.
Genau so entsteht gute Arbeitspolitik.
Ausschuss für Infrastruktur und Digitales
Digitale Souveränität und der bessere Schutz personenbezogener Daten – das stand heute im Mittelpunkt der Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Digitales.
Sachsen-Anhalts Datenschutzbeauftragte Christina Rost berichtete außerdem über die Digitalisierung der Verwaltung, über die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und zum Umgang mit Gesundheitsdaten.
Das Thema Datensouveränität und Monopolstellung von Tech-Giganten wird auch in der nächsten Sitzung des Ausschusses wieder aufgerufen werden, dann im Rahmen einer Anhörung mit Unternehmen aus Sachsen-Anhalt.





